Fulminantes Bettageskonzert in der Kirche

Linda und Lukas Vogel mit Ihren Musikern begeisterten Kilchbergerinnen und Kilchberger mit ihrer ganz speziellen Musik.

 

«Birds Flying High»
Zwei Kilchberger im Aufstieg der internationalen Musikszene

Grandbrothers
Erol Sarp, Flügel
Lukas Vogel, Electronics

Linda Vogel
Linda Vogel, Gesang & Harfe
Vincent Glanzmann, Schlagzeug

Das traditionelle Bettagskonzert in der reformierten Kirche Kilchberg war dieses Jahr etwas ganz Besonderes. Zwei Künstlerformationen, die bereits auf den ganz
grossen Bühnen Europas zu hören sind, fanden zusammen, um für  ein sehr spezielles Konzerterlebnis in Kilchberg zu sorgen:

Grandbrothers und Linda Vogel

Während uns Grandbrothers die Klangwelt eines präparierten Flügels durch ihre ungewohnte, aber gleichwohl eingängliche Musik zeigte, entführte uns Linda Vogel zusammen mit dem Schlagzeuger Vincent Glanzmann in ihre poetische Musiksphäre mit Stimme, Harfe und Percussion.

Ganz zufällig ist es nicht, dass diese Zusammenarbeit gerade in Kilchberg stattfand. Lukas Vogel von Grandbrothers und Linda Vogel sind Geschwister. Sie sind in Kilchberg aufgewachsen und wurden beide von Pfarrer Martin Keller konfirmiert. Es war an der Zeit, dass diese Künstler ihre Erfolgsmusik zeigen durften, an dem Ort von dem sie kommen.


Über Grandbrothers:
Piano trifft auf Electro – das Duo Grandbrothers (Erol Sarp/Lukas Vogel) schafft mit ihrem speziell präparierten Flügel ein völlig neues Klaviererlebnis, denn bei ihnen dienen sämtliche Teile des Instruments als potentielle Klangquellen. Erol Sarp spielt ganz konventionell auf dem Flügel und sein Kollege Lukas Vogel bearbeitet ihn mit einer selbstentwickelten Maschine vom Rechner aus. Kleine Hämmerchen klopfen das Holz und verwandeln sich in Beats. Metall fällt auf die Saite und wird zum lichtdurchlässigen Klangkörper. Dazu sampled, filtert und verzerrt Vogel die Ton-Signale und so entsteht im Zusammenspiel der einzigartige Klang, der ihnen die Türen zu den ganz grossen Konzerthäusern Europas geöffnet hat.

«Das Konzept des präparierten Klaviers ist seit John Cage natürlich nichts Neues, doch haben die Grandbrothers einen ganz praktikablen Dreh gefunden, es zu modernisieren und damit grossartige und nicht nur verkopfte Musik zu machen».
Frankfurter Allgemeine

«Wir wollten herausfinden, wie viele Klänge und wie viel Ungewohntes man aus einem Flügel herausholen und wie weit man von aussen in ihn eingreifen kann, um damit Musik zu machen».

Über Linda Vogel:
Die Harfenistin und Sängerin Linda Vogel schrieb ihr Debütalbum «Maps To Others» an der atlantischen Küste, in einer Gegend namens Finistère, dem Ende der Welt. Mit ihrem Werk nimmt sie uns mit auf eine Reise in ein offenes, bebendes Territorium. Mit Harfe, Schlagzeug und ihrer Stimme malt sie mit ihren Kompositionen ein eigenes Universum, welches fragile Momente und gerappte Poesie nebeneinander stellt. In ihren Texten lässt sie neben ihren eigenen Weltbegegnungen auch die Werke von Fernando Pessoa, Bertolt Brecht oder John Donne einfliessen. Die Zürcherin, die für längere Zeit in London gelebt hat, dehnt durch das Miteinbeziehen von Effektgeräten und erweiterten Spieltechniken das Klangspektrum ihrer elektro-akustischen Harfe aus. Zusammen mit Schlagzeuger Vincent Glanzmann und der Technologie der selbstgebauten Trigger kreiert sie Sounds und Stimmungen, welche von einer treibenden Rhythmik geprägt sind. So transformiert die studierte Harfenistin das antik anmutende Saiteninstrument und lädt dazu ein, in neue Felder aus noch unversuchten Klängen einzutauchen.

 

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