In Operngala und Neujahrsapéro 2019

Verzaubert von Highlights aus Oper und Operette

Es war ein fulminanter musikalischer Start ins neue Jahr, den die Gäste auf Einladung der reformierten Kirchgemeinde am Neujahrstag in Kilchberg erleben durften. Über 300 Leute kamen und genossen die grossartige Operngala.

Die Erwartungen des Publikums an Chorleiter Christer Løvold sind hoch. Die Leute wissen um die Professionalität des Meisters am Klavier und um seine Kontakte zu international renommierten Sängerinnen, Sängern und Musikern. Die Frage nach dem diesjährigen Programm war daher bei den Gästen des Neujahrskonzertes allgegenwärtig. Enttäuscht wurden sie nicht: Løvold konnte für dieses Jahr vier Koryphäen gewinnen, die Perlen aus Oper und Operetten zum Besten gaben.

Hochkarätig und imponierend

In der Kilchberger Operngala sangen die Sopranistin Leticia Kahraman, die Mezzospranistin Bernadeta Sonnleitner und der Bassbariton Lisandro Abadie. Das Publikum genoss u.a. Musikstücke von Komponisten aus verschiedenen Epochen und Ländern. Grossen Zuspruch fanden «Meine Lippen, die küssen so heiss» aus Giuditta von Franz Lehàr, «Abendsegen» aus «Hänsel und Gretel» von Engelbert Humperdinck sowie «Soave sia il vento» aus «Cosi fan tutto» von Wolfgang Amadeus Mozart. Begeisterten Applaus ernteten die beiden Sängerinnen für die vorgetragenen Duette.
Gross war die Freude, dass der in Kilchberg wohl bekannte Violonist Adam Taubitz erneut auftrat. Mit seinem virtuosen und ausdrucksstarken Spiel mit oft rasant schnellen Läufen etwa in einem «Csárdás» ist er wie ein Marathonläufer, der - wohlverstanden in der Sparte Musik - entspannt und ohne Atemnot ins Ziel einläuft. Seine Vielseitigkeit zeigte der Musiker, als er in einem Stück von «Porgy and Bess» souverän auf die Trompete wechselte.

Noble Geste

Christer Løvold seinerseits begleitete die Sängerinnen, Sänger wie den Geiger ohne Unterbruch auf dem Flügel. Überrascht war das Publikum, als Løvold das zweitletzte Stück «C´era una volta il West» von Ennio Morricone ankündigte. Er widme das Stück «Spiel mir das Lied vom Tod» dem vor Jahresfrist überraschend verstorbenen Kilchberger Pfarrer Martin Keller. An einem Karfreitag hatte der Theologe über dieses Lied im Italowestern gepredigt. Dass Løvold und Taubitz dieses Stück gemeinsam zum Gedenken an Martin Keller spielten, war berührend.

Grosse Dankbarkeit war später im Kirchgemeindehaus zu spüren, wo die Festgemeinde das wunderbare Konzert revue passieren liess und den reichen, von der Kirchgemeinde gesponserten Apéro genoss.

Text und Fotos: Viviane Schwizer

 

 

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